Dein Manifest

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: ca. 4 Min

Kreiere deine Zukunft, schaffe eigene Klarheit, beschreibe deine Visionen und Werte. Forme dein Manifest und rahme es ein.

Den Begriff „Manifest“ kennst du bestimmt noch aus deiner Schulzeit. Kurz gesagt, ist es eine öffentliche Grundsatzerklärung von Absichten und Zielen. Die Großen der Geschichte, wie Martin Luther mit seinen „95 Thesen“ und Karl Marx mit seinem „Kommunistischen Manifest“, nutzten dieses Format zur Darstellung ihrer Prinzipien.

Das, was unsere Dichter und Denker vor Jahren schon praktiziert haben, kannst du auch!

Nutze auch du das machtvolle Instrument des Manifests.

 

Mach dir damit deine Absichten und Ziele klar.

 

Schreiben sie nieder und kreiere somit deine eigene Zukunft. Du legst fest, was für ein Mensch du sein möchtest und welches Leben du führen wirst.

 

Dein Manifest ist ein Versprechen an dich selbst.

 

Du bist der Verfasser, wirst es somit definitiv auch einhalten und verabredest dich quasi mit deinem Zukunfts-Ich.

 

Es wird dir nicht von anderen auferlegt.

Deine 5 Schritte zum eigenen Manifest:

Schritt 1

Nimm dir ein Blatt Papier, deinen Laptop oder nutze die Memofunktion in deinem Handy!

Schritt 2

Beantworte dir folgende Fragen:

 

Wer willst du sein?  

 

Was willst du wirklich im Leben?

 

Lass diese Fragen durch all deine Lebensbereiche wie Familie/Freunde, Liebe, Beruf, Finanzen, Gesundheit- fließen/strömen.

Atme tief durch und starte mit deinen ersten Impulsen, Gedanken, Ideen, die dir einfallen. Du darfst alles aufschreiben, was dir in den Sinn kommt – Auch die Vorstellungen/Erfolge, die du dir aktuell noch nicht zutraust. Schreibe ohne Punkt und Komma alles ungefiltert aus deinem Kopf heraus. Lass deinen Stift übers Blatt/Bildschirm fliegen. Wortfetzen, Sätze, Stichpunkte sind willkommen. Die Struktur ist erst einmal egal, sortieren kannst du im nächsten Schritt.

Schritt 3

Werde konkret: Was ist dir wirklich wichtig?

Lies dir langsam alles durch und beobachte dich mal dabei, wie du auf die unterschiedlichen Ideen reagierst. Alle Bemerkungen, die ein Lächeln in dein Gesicht zaubern, haben es auf dein Manifest geschafft. Diese Dinge sind dir wichtig. Nur was dich wirklich berührt und triggert hat die Macht deiner Veränderung. Der Rest wird gestrichen. Dein Manuskript wird konkreter durch die vorgenommenen Kürzungen.

 

Schritt 4

Bringe es in deine Form und finde deinen Ton!

Was spricht dich an, wenn du Texte liest. Magst du mehr Stichpunktform oder ganze Sätze. Findest du Abschnitte nach jedem Gedanken schön. Nutze eine kraftvolle und vor allem positive Wortwahl.

 

Entscheide dich für eine Form = deine Form.

 

Wenn du es nicht weißt, stehe auf und lese alles laut vor. Was klingt für dich gut? Was fühlt sich stimmig an? Finde deinen Rhythmus. Es soll schließlich in dein Körper übergehen. Es muss sich gut anfühlen. Probiere es aus.

Schritt 5

Testlauf / Fokus

Jetzt musst du deine Lieblingsgedanken nicht nur denken. Du musst dich auch ihrer bewusst werden, sie fühlen, verinnerlichen und verkörpern.

Glückwunsch, du hast dein erstes eigenes Manifest geschrieben!

Es gehört dir und du kannst es nach Belieben an deine Lebenssituation immer wieder anpassen.

 

Dein Manifest ist ein lebendiges Stück Papier. Du hast dir dein Wegweiser erschaffen und gibst dir damit Orientierung.

 

Gestalte dein Manifest nach Lust und Laune, mache es bunt und rahme dein Motivationspapier ein.

 

Hänge es sichtbar in deine Wohnung oder lege es an einen Ort, den du bewusst wählst, damit es wirkt.

 

Zur Erklärung kommt jetzt ein bisschen Magie deines Verstandes oder vielmehr die Funktionsweise des Hirns hinzu.

Während du dir all deine Facetten und Wünsche durch den Kopf gehen lässt, hast du schonmal die Segel für den Kurs in deine Zukunft gesetzt.

 

Die Botschaften an dich selbst wandern am Bewusstsein vorbei in dein Unterbewusstsein. Hier suchen sie nach Umsetzungsmöglichkeiten. Dein Fokus hat sich nun verändert.

 

Faszinierend dabei ist, dass dein Gehirn kaum zwischen deiner Vorstellungskraft und der Realität unterscheiden kann.

 

Je detaillierter, ausformulierter und überzeugender deine Vorstellungen sind, desto eher wird dein Gehirn sie als wahr und gegeben akzeptieren.

 

Es wird unbewusst entsprechend reagieren, den passenden Lösungsansatz kreieren und dir den richtigen Weg weisen.

Deine Gedanken erschaffen deine Realität, immer und überall, bewusst oder unbewusst.

Heutzutage gehen wir viele Verträge ein – Mietvertrag, Handyvertrag.

 

Aber warum kümmern wir uns nicht um uns selbst?

 

Warum schließen wir keinen Vertrag mit uns, unseren Zielen, Werten und unseren Wünschen?

 

Wir sind doch das Wichtigste in unserem Leben.

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