Mit dem Wohnmobil nach Kroatien – Dalmatien

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: ca. 8 Min

Wieso wohnt das Mittelmeer nur so weit weg von mir?

Während deiner Wohnmobiltour durch Dalmatien, warten historisch fesselnde Sehenswürdigkeiten, eindrucksvolle Naturwunder & die kristallklare Adria auf dich.

 

Es ist und bleibt unsere Lieblingsdestination –

3 Wochen Kroatien mit dem Camper und einfach das verträumt historische Dalmatien mit seinen sonnigen Inseln erkunden und das auf einer der schönsten Küstenstraßen der Welt: 

 

Der „Jadranska Magistrala“ oder „Adria Magistrale“.

Reisedaten

3 Wochen Juni-Juli 2019

Routenplaner:    

     

durch Österreich und Slowenien – die Dalmatische Küste entlang bis Dubrovnik

 

  • Klenovica
  • mit der Fähre nach Pag – Novalja
  • über Zadar nach Sibenik
  • über Split nach Omis
  • Dobrovnik
  • Orebic
  • Krka Wasserfälle
  • Villach – Ossiacher See

Wann sind wir endlich am Meer?

Berlin -> Österreich -> Slowenien -> Klenovica

Fahrt:              1230 km eine Übernachtung

 

Stellplatz:     Camp Klenovica

unsere Pins:

 

  • unter der Woche starten, um den Ferienverkehr zu umgehen
  • Autobahnmaut (Österreich/Slowenien individuelle Tarife) und Tunnelmaut (pro Fahrt Tauerntunnel 13,00 € + Karawankentunnel 7,60 €) weitestgehend vorab online kaufen. Dann gibt’s unterwegs kein Stress und man kann einfach auf der Video-Maut Lane durchdüsen.

Fokussiert und das Ziel vor Augen, starteten wir mittags unseren Reiseantritt ans Mittelmeer. Von Berlin war das Tagesziel die österreichische Grenze.

 

Nach einer kurzen Nacht ging’s über die Alpen und durch Österreich sowie Slowenien ohne große weitere Rast nach Kroatien. Noch ein paar Serpentinen die Landstraße herab und schon ist sie da: Die Adria!

 

Sicher, auf der Strecke liegen sehr viel – super tolle Sehenswürdigkeiten, an denen sich jeweils mehrtägige Stopps gelohnt hätten. Aber wir wollten Kroatien und das Mittelmeer erreichen. In Klenovica angekommen ging es sogleich ab ins kühle Nass.

 

Wir haben es geschafft – endlich Urlaub.

Novalja (Insel Pag)

Klenovica-> Novalja

Fahrt:              80 km in 3 h

 

Stellplatz:   Camping Strasko“

3 Nächte

unsere Pins:

 

  • schöne Sonnenuntergänge am Strand
  • abendlicher Barbesuch am Plaža Straško mit tollen Fotos an der felsigen Küste
  • GoKart im Lunapark Novalja
  • Spaziergang oder Radtour zum Hafen und entlang der Promenade bis zur Seemöwen Statue
  • besonders schön in der Abendsonne

Jetzt beginnt unsere Tour auf der „Adria Magistrale“.

 

Zunächst bis nach Prizna. Hier gings auf die Autofähre und damit setzten wir über nach Pag.

 

Der Campingplatz bot alles, was wir zum Auftakt unserer Reise erwarteten. Toller Strand, klasse Poolbereich, gute Gastronomie und alles Tippi Toppi gepflegt. Mit dem Fahrrad ist die Stadt mit ihrem beschaulichen Hafen schnell und einfach erreichbar.

 

Uns war vorher gar nicht bewusst: Novalja ist der Hotspot der Partyscene um den Partystrand „Zrće Beach“. Sicher ein paar entspannte Jugendgruppen haben wir in Novalja erspäht. Aber auf dem abgeschiedenen Campingplatz haben wir von ausgelassener Partystimmung nichts mitbekommen.

Sibenik

Novalja -> Zadar -> Sibenik

Fahrt:              160 km in 3 h

 

Stellplatz:     „Camping Solaris“

3 Nächte

unsere Pins:

 

  • Parkplatzsuche in Zadar gestaltet sich schwierig – nutze die App Camp4night
  • Besuch vom Aquapark ist nicht in den Campinggebühren enthalten und kostet extra. Darin kannst du allerdings nen kompletten Tag verbringen und ne Pause im Womo machen. Frühes Erscheinen sichert die besten Schattenplätze…
  • Abenteuerminigolf ist eine klasse Familienbeschäftigung
  • abends mit Skateboard oder Scooter die Promenade unsicher machen

Das erste historische Highlight stand unterwegs auf dem Programm: Die römischen und venezianischen Ruinen sowie stolzen Kirchen der Altstadt von Zadar. Hier kannst du entspannt schlendern, ein Eis schlecken und auch shoppen. Eine Attraktion ist die Meeresorgel. Bei der die Meeresbewegungen die Töne erzeugen.

 

Nach 3 Stunden Sightseeing in der prallen Sonne, drehten wir die Klimaanlage auf und fuhren direkt an der Küste weiter nach Sibenik.

 

Das Camping Ressort Solaris mit seinem angrenzenden riesigen Aquapark war erstklassig und nicht nur bei den Kids super willkommen. Hier konnten wir uns richtig austoben.

 

Omis

Sibenik-> Split-> Omis

Fahrt:              115 km in 3 h

 

Stellplatz:  „Autocamp Sirena“

2 Nächte

unsere Pins:

 

  • Parkplatz in Split am Hafen nehmen – hier gibt es auch Platz für Wohnmobile, wenn man natürlich rechtzeitig da ist
  • Nach dem „Diokletianpalast“ auf der Uferpromenade Riva flanieren
  • leckeres Abendessen mit anschließender Schnapsverkostung gemeinsam mit dem Chef auf dem Campingplatz

Googles bester Routenempfehlung zum Trotz, fuhren wir direkt am Meer weiter. Wirklich super empfehlenswert durch die kleinen Städtchen zu cruisen und dabei das türkisblaue kristallklare Wasser immer im Blick zu haben.

 

Auf der Route befand sich unser nächstes Ziel für nen Tagesausflug: Split die heimliche Hauptstadt Dalmatiens und zweitgrößte Stadt Kroatiens.

 

In Split gab es mit seinem festungsähnlichen Komplex des Diokletianpalastes aus dem 4. Jahrhundert enorm viel zu erkunden. Innerhalb der weißen Steinmauern und den vielen Plätzen sowie Innenhöfen befinden sich eine Kathedrale und zahlreiche Geschäfte, Bars, Cafés, Hotels und Häuser.

 

Das Autocamp Sirena wirkte im ersten Eindruck recht spartanisch. Rückblickend hatten wir hier jedoch unseren urigsten und äußerst gelungenen Aufenthalt. Viele kleine Badebuchten, wenn auch felsig – dafür super zum Schnorcheln. Im Gastronomiebereich gibt’s frisch gegrilltes Spanferkel und leckeren Fisch mit unterhaltsamer dalmatischer Live-Musik. Familiär setzt sich auch schon mal der Chef persönlich mit einer Auswahl seiner selbst gebrannten Liköre zur Verkostung an deinen Tisch.

Dubrovnik

Omis -> Dubrovnik

Fahrt:              188 km in 4,5 h

 

Stellplatz:    „Camping Kate“

2 Nächte

unsere Pins:

 

  • Stopp an einer Obstplantage im Neretva Flusstal einlegen – Lecker.
  • auf der Fahrt muss man durch Bosnien, also Ausweise parat haben
  • Vom Campingplatz mit der Fähre nach Dubrovnik fahren. An der Rezeption kann man die Fährtickets buchen.
  • Die Altstadt von Dubrovnik ist der Hammer. Egal ob Stadtmauer, Placa, Festung, Kirchen oder Kapellen – ich empfehle alles und zwar ausgiebig.
  • Im Sommer ist Dubrovnik äußerst trinkintensiv (Wasser ist gemeint😅) und Schatten fehlt.

Weiter geht’s an der Küste entlang Richtung Süden. Ab Ploče fuhren wir ins fruchtbare Flusstal der Neretva. Hier reihen zahlreiche Obstplantagen aneinander. Ein Stopp bei den fliegenden Händlern an der Straße lohnt sich definitiv.

 

Zurück an der Küste geht es für einige Kilometer durch Bosnien-Herzegowina und dann über die imposante „Franjo-Tuđman-Brücke“ hinein nach Dubrovnik.

 

Unser beschaulicher Campingplatz liegt ein paar Kilometer hinter der Stadt. Am nächsten Morgen fuhren wir mit der Fähre vorbei an den Kreuzfahrtschiffen direkt hinein in den alten Hafen der Altstadt. Der sicherlich beste und unkomplizierteste Ausgangspunkt für eine Sightseeingtour.

Fußläufig ist alles erreichbar. Die Architektur der gut erhaltenen Bauwerke reicht vom Barockstil über die Renaissance bis hin zur Gotik. In der mit Kalkstein gepflasterten Fußgängerzone „Placa“ liegen viele Geschäfte und Restaurants und überall lockt „Captian Candy“.

 

Nicht ganz günstig aber dennoch absolut lohnenswert ein Spaziergang über die Stadtmauer aus dem 16. Jahrhundert.

 

Erschlagen von den Eindrücken und der Hitze ging es wieder mit der Fähre zurück zum Campingplatz.

Orebic

Dubrovnik -> Orebic

Fahrt:              119 km in 3 h

 

Stellplatz:    „Camping Nevio“

4 Nächte

unsere Pins:

 

  • Auf der Fahrt noch nen Kanister Wein beim Winzer erwerben – mega lecker.
  • Wenn auch etwas bergig, ne kleine Radtour zum Hafen von Orebic.
  • Die Riviera von Orebic ist ein beliebter Surfspot, hier finden auch diverse Wettkämpfe/Veranstaltungen statt.

Nach dem Sightseeing und etwas kräftezehrenden Städte Tripps, stand jetzt relaxen und baden auf dem Plan.

 

Bei Orebic, auf der Halbinsel Pelješac, haben wir im Nevio Camping genau das gefunden was wir brauchten. Ein wirklich angenehmer Platz mit Pool, schönem Strand, sauberen Sanitären Einrichtungen und vielen Sportmöglichkeiten.

 

Hier haben wir ausgiebig unsere Füße gebräunt, geplanscht und gelesen.

Krka Wasserfälle

Orebic -> Krka Nationalpark

Fahrt:              215 km in 4 h

 

Stellplatz:     „Camp Krka“

2 Nächte

unsere Pins:

 

  • Badeschlüppa lohnt nicht mehr – leider ist seit 2021 das Baden zum Schutz der Natur verboten.
  • Der Nationalpark ist natürlich ein Touri-Hotspot, die Wanderwege gleichen in den Stoßzeiten ner Autobahn. Also sehr früh oder spät und möglichst nicht am Wochenende ne Tour einplanen.
  • Vom Bauern selbstgepresstes Olivenöl kaufen. Auch ein super Mitbringsel.

Mit der Fähre fuhren wir zurück nach Ploče. Auch wenn die Küstenstraße traumhaft ist, nahmen wir aus Zeitgründen die Autobahn (super ausgebaut) bis zum Nationalpark Krka. Der Campingplatz ist unweit eines Eingangs und super mit dem Fahrrad zu erreichen.

 

Der Eintritt ist kostenpflichtig und der Platz für individuelle Fotos ohne Touris im Hintergrund ist knapp. Allerdings bieten die vielen Wasserfälle schon ein beeindruckendes Naturschauspiel und die zahlreichen Wanderwege bringen dich zu den schönsten Spots. Sahnehäubchen war unser abenteuerliches Bad.

 

Direkt neben dem Campingplatz bietet ein Bauer eigenes Olivenöl an. Wir wurden äußerst gastfreundlich zu einem Plausch an den Tisch gebeten und konnten das Olivenöl gleich auf frischem Brot probieren – Yummy.

Villach - Ossiacher See

Krka Nationalpark -> Villach (Österreich)

Fahrt:              488 km in 6 h

 

Stellplatz:     „Seecamping Berghof“

2 Nächte

unsere Pins:

 

  • Radtour um den Ossiacher See.
  • Lecker Kaiserschmarrn und Wiener Schnitzel schmausen.
  • Kletterwald, Bergsteigen, Wandern, Paragleiten, Wasserski, Bootstour hier gibt es alles was das Herz begehrt.

Eigentlich standen noch die Plitvicer Seen auf unserem Programm. Die Autobahn hatte uns allerdings in ihrem Bann und wir wollten auf dem anstehenden Heimweg schon mal ein paar Kilometer abnehmen. So entschlossen wir uns kurzerhand für einen Aufenthalt am Ossiacher See.

 

Wir haben den Tapetenwechsel vor unserer Womotür nicht bereut. Sicherlich ein kleiner Klimaschock, aber dafür keine durchgeschwitzten Bettlaken mehr.

 

Alpenpanorama und kristallklarer Bergsee, super Radwege und österreichische Spezialitäten sind auch im Sommerurlaub eine willkommene Abwechslung.

Berlin

Villach -> Berlin

Fahrt:            903 km in 11h

„Papa wann sind wir da?“

Urlaubsfazit:

Dalmatien war bisher unsere Lieblingstour. Auch wenn wir schon häufig in Kroatien waren, es gibt noch unheimlich viel zu entdecken oder erneut zu genießen. Zadar, Split, Dubrovnik und Co. sind äußerst beeindruckend, sollten wenn möglich im Hochsommer möglichst gemieden werden.

 

Eine klare Womo-Weiterempfehlung… und wir kommen ganz sicher wieder.

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