Mehr Stauraum mit deinem Regalsystem für die Wohnmobil – Heckgarage

Inhaltsverzeichnis

Lesezeit: ca. 3 Min

Du benötigst ein besseres Ordnungssystem mit mehr Stauraum für deine Wohnmobil Heckgarage?

Durch die Wohnmobil – Produzenten wird bei der Auslieferung leider nur ein großer und unorganisierter Heckraum hinterlassen. Hier passt in der Summe richtig viel hinein. Allerdings ist dein Gepäck so keinesfalls effektiv verstaut. Überwiegend haben die Hersteller zumindest ein paar Zurrschienen an Wand oder Boden montiert. Dadurch kannst du sperriges Gepäck wie Tisch, Stühle Kinderwagen, Grill oder weitere Campingmöbel mit Spanngurten fixieren.

 

Einfach dein Gepäck und Proviant hineingestapelt, muss auf Reisen schon mal die halbe Heckgarage ausgeräumt werden, um an den richtigen und lang gesuchten Gegenstand zu gelangen.

 

„Ich bin mir sicher, dass ich es mitgenommen habe! Nur wo habe ich es verstaut?“ Diese lästigen Gedanken und Fragen begleiteten mich häufig auf Reisen.

Also muss endlich Ordnung und Effizienz in die Heckgarage

Die Lösung ist ein individuell gestaltbares Regal- und oder Auszugssystem. In dem Regal kannst du unkompliziert praktische Eurokisten in unterschiedlicher Größe unterbringen.

 

Diese Nachrüstlösungen werden auch preisintensiv bei fast allen Anbietern millimetergenau an das jeweilige Fahrzeug und die an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst.

 

Wenn du es dir jedoch selbst zutraust und minimales handwerkliches Talent besitzt, kannst du es auch locker allein bewerkstelligen. Das ist viel günstiger und so kannst du deine eigenen Bedürfnisse zu 100% berücksichtigen.

So baust du dein eigenes Regalsystem:

Das brauchst du!

Je nach Größe und technischer Ausgereiftheit etwa 1-2 Tage Zeit. Etwas handwerkliches Geschick – am besten Unterstützung von einer weiteren Person. Zudem eine Bauzeichnung mit allen Maßen deines Regalsystems. Achte bei deiner Skizze auf die genaue Größe der benötigten Eurokisten.

Material:

  • Eine Gehrungssäge* und Metallsägeblatt* für die Aluprofile.
  • leichte Aluprofile (vorzugsweise 20×20 mit einer 6er Nut)
  • Verbindungselemente (Winkel, Innenwinkel, Hammermutter, Nutenstein, Abdeckkappen, Gelenkstellfüße)
  • Eurokisten*

Materialbestellung:

Mit deiner Bauzeichnung gehst du nun shoppen. Ich habe die Aluprofile und das Zubehör (Winkel, Innenwinkel, Hammermutter, Nutenstein, Abdeckkappen, Gelenkstellfüße) bei motedis bestellt. Super unkompliziert, günstig und schnell im Paket geliefert.

Bauzeichnung:

Schaff dir zunächst einen Überblick deiner Heckgarage. Wieviel Platz (Höhe und Breite) stehen dir zur Verfügung. Integriere unbedingt sinnvoll etwaig vorhandene Absätze.

 

Mach dir zudem Gedanken wieviel Eurokisten* und in welcher Anordnung du sie unterbringen möchtest. Eurokisten sind genormt 600 x 400 mm, 400 x 300 mm, 300 x 200 mm und in der Höhe jeweils unterschiedlich bestellbar. Hieran besonders positiv, dass die umlaufenden Ränder an den Unterseiten der Eurokisten eine Abrutschsicherung haben. So stehen sie automatisch sicher im Regal.

Montagereihenfolge:

Zunächst die Profile auf die exakte Länge schneiden. Da ich keine teure Kapp- und Gehrungssäge zur Verfügung hatte, habe ich mir schnell ne Handgehrungssäge* gekauft. Die war in der Handhabung ideal.

 

Hierbei widmete ich mich erst den Rahmen, auf denen die Kisten stehen. Am besten direkt auf der Musterkiste alle Rahmen mit Innenwinkel zusammenbauen und etwas Spiel (2mm Front und Seite) lassen, damit die Kisten auch einfach hineingleiten.

 

Wenn die Rahmen fertig sind, können die Außenprofile mit den Winkeln montiert werden. Bei der Länge der Außenprofile noch ca. 5 cm Platz für die oben zu montierenden Stellfüße* zu lassen.

 

Je nach Größe der Heckgaragentür, muss die Vereinigung (Rahmen und Außenprofile) unter beengten Verhältnissen, nämlich in der Heckgarage erfolgen.

 

Im Wohnmobil erstmal verbaut, können die jeweiligen Positionen natürlich nochmal angepasst werden. Bei all den kleinen Nutsteinen, Schrauben und Winkeln schon eine gewisse Herausforderung und zeitintensiv. Mit etwas Gelassenheit jedoch zu bewältigen. – Das Ergebnis zählt.

 

Sofern alles an seiner Position ist, die Gelenkfüße an der Garagendecke drücken und festziehen – fertig.

Auch praktisch:

In der Nut der Außenprofile kannst du ein paar zusätzliche Nutsteine integrieren. Somit kannst du recht einfach Haken oder Ringschrauben* wo du willst montieren um daran etwas anzuhängen oder weitere Spanngummis* zu befestigen.

Montage - Fazit:

Ein exakter Plan und genaue Gedanken, wo alles hingehört, helfen unweigerlich in der Umsetzung. Im Nachhinein ist man immer schlauer und das nächste Regalsystem geht sich schneller von der Hand. Die Kosten wiederum und die Individualität des erschaffenen Stauraums sind unschlagbar.

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